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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Agrarservice Reichert

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen der Firma Agrarservice Reichert (nachfolgend „Verkäufer“) gegenüber ihren Kunden. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsschluss

  1. Die Darstellung der Produkte (z. B. auf der Website oder in Prospekten) stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.

  2. Ein Vertrag kommt erst durch eine schriftliche Auftragsbestätigung des Verkäufers oder durch die Auslieferung der Ware zustande.

3. Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Alle Preise verstehen sich ab Betriebssitz des Verkäufers zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer sowie anfallender Versand- oder Transportkosten.

  2. Zahlungen sind, sofern nicht anders vereinbart, sofort nach Rechnungserhalt ohne Abzug fällig.

  3. Bei Zahlungsverzug ist der Verkäufer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu fordern.

4. Lieferung und Gefahrübergang

  1. Liefertermine sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich als solche bestätigt wurden.

  2. Die Gefahr geht auf den Käufer über, sobald die Ware an die transportausführende Person übergeben wurde oder zwecks Versendung das Lager des Verkäufers verlassen hat (beim Verkauf an Unternehmer).

5. Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus der Geschäftsbeziehung im Eigentum von Agrarservice Reichert. Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden (insbesondere Zahlungsverzug) ist der Verkäufer zur Rücknahme der Vorbehaltsware berechtigt.

6. Gewährleistung und Haftung

  1. Gebrauchtmaschinen: Beim Verkauf von gebrauchten Maschinen an Unternehmer erfolgt die Lieferung unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

  2. Neuware: Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen, wobei gegenüber Unternehmern die Rügepflicht nach § 377 HGB gilt.

  3. Der Verkäufer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen.

7. Widerrufsrecht

Handelt der Kunde als Verbraucher (Privatperson), steht ihm bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Für Unternehmer ist ein Widerrufsrecht ausgeschlossen.

8. Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

  2. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz des Verkäufers, sofern der Kunde Kaufmann oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist.

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